Machen wir uns nichts vor: Die Menschen sind skeptisch. Wenn eine Marke behauptet, umweltfreundlich oder grün zu sein, ist die erste Reaktion vieler : "Wirklich? Beweisen Sie es." Dieser kleine Moment des Zweifels ist der Schatten des Greenwashings.
Von Greenwashing spricht man, wenn Unternehmen den Anschein erwecken, nachhaltiger zu sein, als sie es tatsächlich sind. Manchmal ist es Absicht, manchmal ist es schlampige Kommunikation, aber so oder so untergräbt es das Vertrauen. Und wenn das Vertrauen erst einmal weg ist, ist es fast unmöglich, es wiederzugewinnen.
Für Unternehmen könnte der Einsatz nicht höher sein. Kunden wechseln die Marke. Mitarbeiter fragen sich, ob sie bleiben wollen. Die Aufsichtsbehörden schauen genauer hin als je zuvor. Aber um Greenwashing zu vermeiden, muss man nicht unbedingt eine perfekte Nachhaltigkeitsbilanz vorweisen können. Was zählt, ist Offenheit, Transparenz und die Bereitschaft, sowohl Fortschritte als auch Herausforderungen aufzuzeigen.
Wir alle kennen die Zeichen. Verpackungen werden plötzlich grün und sind mit Blättern bedeckt, obwohl sich am Produkt nichts geändert hat. Ein Unternehmen stellt stolz eine "nachhaltige Kollektion" vor, die aber nur 2 % der Gesamtproduktion ausmacht. Oder Fluggesellschaften behaupten, "klimaneutrale Flüge" anzubieten, ohne die Kompensationsprogramme hinter den Kulissen zu erläutern.
Sie lassen sich in der Regel in drei Bereiche unterteilen:
Vor einigen Jahren konnten die Unternehmen damit vielleicht noch durchkommen, aber zum Glück haben sich die Dinge geändert. Nach Jahren des schwindenden Vertrauens und der Industrieskandale sind die Menschen viel vorsichtiger geworden. Sie recherchieren, sie vergleichen und sie erwarten Beweise, bevor sie Behauptungen über Nachhaltigkeit glauben.
Greenwashing ist nicht nur schlechte PR, sondern kann Ihrem Unternehmen ernsthaft schaden.
Unternehmen, die Nachhaltigkeit ernst nehmen und transparent kommunizieren, können sich tatsächlich weiterentwickeln. Kurzum: Echte Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Schutz vor Risiken, sondern ein Motor für Wachstum und Zukunftsfähigkeit.
Die Frage ist also nicht, ob man Greenwashing ernst nehmen soll. Die Frage ist: Was tun Sie, um es zu vermeiden?
1. Seien Sie konkret.
Allgemeine Behauptungen funktionieren nicht mehr. Sagen Sie nicht "Wir helfen der Umwelt". Sagen Sie : "Wir haben letztes Jahr 100 Bäume in Tansania gepflanzt."
2. Messen Sie Ihre Wirkung.
Zahlen sind wichtig. Nutzen Sie Daten, KPIs oder sogar Dashboards, um zu zeigen, was sich verändert.
3. Gehen Sie kluge Partnerschaften ein.
Arbeiten Sie mit Organisationen zusammen, die nachweisen können, was sie tun. Zertifizierungen, Audits, Satellitenüberwachung - all dies stärkt Ihre Geschichte.
4. Erzählen Sie ehrlich von Ihrer Reise.
Geben Sie zu, was noch in Arbeit ist. Die Menschen respektieren Ehrlichkeit weit mehr als Perfektion.
5. Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter ein.
Nachhaltigkeit sollte von Mitarbeitern und Stakeholdern gelebt und nicht nur von Marketingteams gefördert werden.
6. Bleiben Sie bescheiden.
Bewerben Sie ein Projekt nicht als "Rettung des Planeten". Betrachten Sie es als einen wertvollen Beitrag zu einem viel größeren Projekt.
Einige Unternehmen gehen bereits mit gutem Beispiel voran. Bei Impact Hero arbeiten wir mit Unternehmen zusammen, die Nachhaltigkeit direkt in ihr Angebot integrieren. Jedes verkaufte Produkt kann zum Beispiel bedeuten, dass ein Baum gepflanzt oder ein Kilo Plastik eingesammelt wird.
Der Unterschied ist, dass diese Unternehmen es nicht nur sagen, sondern auch zeigen. Sie teilen Berichte, Wirkungsübersichten, Fotos und manchmal sogar GPS-Koordinaten. Die Kunden können buchstäblich sehen, wie sich die Auswirkungen entfalten. Das ist es, was Vertrauen schafft.
Greenwashing ist verlockend, weil es einfach aussieht. Aber in Wirklichkeit ist es ein kurzfristiger Trick mit langfristigem Schaden. Was wirklich funktioniert, ist Ehrlichkeit: Zeigen Sie Ihre Fortschritte, geben Sie Ihre Lücken zu, und beweisen Sie Ihre Wirkung.
Unternehmen, die dies tun, bauen stärkere Beziehungen zu ihren Kunden, ihren Mitarbeitern und den Gemeinden um sie herum auf. Und in der heutigen Welt ist dieses Vertrauen wertvoller als jeder Marketing-Slogan.
Impact Hero hilft Unternehmen, Transparenz in ihre Nachhaltigkeitsprojekte zu bringen, von der Baumpflanzung über die Plastiksammlung bis hin zur Wiederherstellung der biologischen Vielfalt.
👉 Möchten Sie herausfinden, wie Ihr Unternehmen eine echte, messbare Wirkung erzielen kann? Lassen Sie uns reden.
Von Impact mit Liebe,
Dr. Hannah Schragmann
Chief Transparency Officer
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