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Jedes Unternehmen spricht davon, "etwas zu bewirken", aber wie viele können bei der Vorlage der Quartalsberichte nachweisen, dass ihre guten Absichten tatsächlich etwas verändert haben? Die Messung der sozialen Auswirkungen ist nicht mehr nur ein nettes Extra für missionsorientierte Organisationen. Sie wird schnell zu einer Erwartung für Unternehmen aller Größenordnungen - vor allem, weil Kunden, Mitarbeiter und Investoren mehr als nur ausgefeilte ESG-Berichte sehen wollen; sie wollen echte, messbare Ergebnisse sehen.
Die Herausforderung besteht darin, dass "Wirkung" nicht greifbar sein kann. Wie kann man etwas so breit gefächertes wie das Wohlergehen der Gemeinschaft oder die Verbesserung der Umwelt auf eine konkrete und glaubwürdige Weise erfassen? Es geht nicht darum, eine einzige perfekte Kennzahl zu finden. Es geht darum, einen Rahmen zu schaffen, der die Aktivitäten Ihres Unternehmens mit realen Ergebnissen in Verbindung bringt. Hier ist der Ansatz dazu.
Bevor Sie zu Tabellenkalkulationen greifen, sollten Sie sich zunächst über das Ziel klar werden. Welche Veränderung möchten Sie bewirken? Vielleicht geht es darum, durch Baumpflanzungen Ökosysteme wiederherzustellen, Plastikmüll aus Ihrer Lieferkette zu reduzieren oder klimapositives Mitarbeiterengagement zu einem Teil Ihrer Unternehmenskultur zu machen. In dieser Phase ist es wichtig, konkret zu sein: „Dem Planeten helfen“ ist zwar inspirierend, aber zu vage, um messbar zu sein. Definieren Sie eine kleine Reihe von Zielen, die ambitioniert, aber realistisch sind, und verknüpfen Sie diese direkt mit Ihrer Kerngeschäftsstrategie.
Sobald Sie wissen, wie der Erfolg aussieht, können Sie entscheiden, wie Sie ihn messen wollen. Soziale Auswirkungen lassen sich auf viele Arten quantifizieren:
Quantitative Messgrößen - wie die Anzahl der gepflanzten Bäume, die Menge des aus der Umwelt entfernten Plastiks oder die Quadratmeter des wiederhergestellten Korallenriffs.
Finanzielle Indikatoren - wie der Social Return on Investment (SROI), der den monetären Wert von sozialen Ergebnissen schätzt.
Qualitative Indikatoren - wie z. B. der Stolz der Mitarbeiter, wenn sie sehen, wie ihr Firmenwald wächst, oder das Feedback der lokalen Projektpartner.
Es gibt keine Liste, die für alle passt. Wichtig ist, dass Ihre Indikatoren die gewünschten Veränderungen tatsächlich widerspiegeln und konsistent nachverfolgt werden können. Einige Unternehmen verwenden beispielsweise die IRIS+-Kennzahlen als standardisierten Rahmen, während andere ihre eigenen, auf ihre Nachhaltigkeitsstrategie abgestimmten KPIs entwickeln.
Die Wirkungsdaten sollten genauso zuverlässig sein wie Ihre Finanzberichte. Das bedeutet, dass Sie von Anfang an klare Prozesse zur Datenerfassung festlegen müssen. Bei Impact Hero arbeiten wir beispielsweise mit lokalen Partnern zusammen, die jeden gepflanzten Baum und jedes gesammelte Kilogramm Plastik erfassen und unseren Kunden transparente Berichte liefern. Validieren Sie die Ergebnisse nach Möglichkeit durch unabhängige Audits oder Zertifizierungen durch Dritte. Glaubwürdigkeit ist das, was echte Wirkungsmessung von Wohlfühlmarketing und Greenwashing unterscheidet.
Ihre Stakeholder - Mitarbeiter, Kunden, Partner in der Gemeinde und sogar die lokale Regierung - sind diejenigen, die die Auswirkungen erfahren, die Sie zu messen versuchen. Binden Sie sie in den Prozess ein. Fragen Sie Ihre Mitarbeiter, welche Art von Projekten sie am meisten motiviert, beziehen Sie Ihre Kunden in die Mitgestaltung von Initiativen ein, und wir von Impact Hero hören uns das Feedback der Projektpartner vor Ort an. Ihr Beitrag macht Ihre Messungen nicht nur genauer, sondern schafft auch Vertrauen und Akzeptanz.
Zahlen, die in einem privaten Dokument versteckt sind, werden keine Veränderungen bewirken. Präsentieren Sie Ihre Ergebnisse auf einer speziellen Landingpage, zum Beispiel auf einer Impact-Seite oder in einem Nachhaltigkeitsbericht. Teilen Sie sowohl Erfolge als auch Herausforderungen, zum Beispiel gepflanzte Bäume in Wiederaufforstungsprojekten, gesammeltes Plastik aus Küstengemeinden oder Korallenriffe, die auf ihr Nachwachsen hin überwacht werden. Transparenz zeugt von Verantwortungsbewusstsein und hilft anderen, aus Ihren Erfahrungen zu lernen. Auf lange Sicht kann Offenheit über Misserfolge mehr Glaubwürdigkeit schaffen als das Teilen von Erfolgen allein.
Die Messung der Auswirkungen ist kein einmaliges Projekt. Es ist ein fortlaufender Zyklus. Nutzen Sie die gewonnenen Erkenntnisse, um Ihre Kampagnen zu verbessern, Mitarbeiter auf neue Weise einzubinden oder andere Wirkungsbereiche wie Biodiversität oder Bildung zu erschließen. Mit der Zeit werden Sie eine Rückkopplungsschleife aufbauen, in der Daten zu besseren Entscheidungen führen und bessere Entscheidungen zu einer größeren Wirkung.
Unternehmen, die eindeutig soziale Auswirkungen nachweisen können, heben sich ab. Kunden sind Marken gegenüber loyaler, die nicht nur reden, sondern tatsächlich Wälder anpflanzen, Plastikmüll beseitigen oder lokale Gemeinschaften unterstützen. Talentierte Mitarbeiter wollen zunehmend in Unternehmen arbeiten, in denen ihre täglichen Bemühungen eine sichtbare Wirkung haben. Und auch die Anleger werden aufmerksam, da ESG-Faktoren auf den Finanzmärkten nicht mehr optional sind.
Kurz gesagt, bei der Messung der sozialen Wirkung geht es nicht darum, Auszeichnungen zu erhalten. Es geht darum, sich selbst und allen anderen zu beweisen, dass Ihre Arbeit wirklich etwas bewirkt. Wenn Ihr Unternehmen sagen kann: "Gemeinsam haben wir 1 Million Bäume gepflanzt, 1.000 Tonnen Plastik eingesammelt und 5.000 Korallen wiederhergestellt", dann ist Gutes tun kein Slogan mehr, sondern wird zu einem messbaren, wirkungsvollen Teil Ihrer Geschäftsstrategie.
Von Impact Hero mit Liebe,
Dr. Hannah Schragmann
Verantwortlicher für Transparenz, Impact Hero
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